Blutegeltherapie beim Tier


Kleine Helfer mit großer Wirkung

Die medizinische Wirksamkeit der Blutegel beruht auf einer Reihe von Enzymen, die  während des Saugaktes bei der Blutegeltherapie mit dem Speichel des Egels abgegeben werden. Die wichtigsten darunter sind

  • Hirudin und Calin, die gerinnungshemmend wirken
  • Hyaluronidase, die durchblutungsfördernd und entzündungshemmend wirkt, Verklebungen im Bindegewebe auflöst und der auch eine antibiotische Wirkung nachgesagt wird
  • Egline, die ebenfalls entzündungshemmend wirken.

Zusätzlich gibt der Egel mit dem Speichel auch schmerzlinderndernde Substanzen ab, die unter anderem dafür sorgen, dass die Behandlung weitestgehend schmerzfrei ist.

Durch die gerinnungshemmenden Enzyme wird die Viskosität des Blutes herabgesetzt und es kommt zu einem Mikroaderlass. Kleine Thromben werden aufgelöst, der Blutfluss wird verbessert, Schlackenstoffe können leichter abgebaut und abgeleitet werden. Frisches Blut fließt nach und fördert den Regenerationsprozess.

Haupteinsatzgebiete für die Blutegeltherapie

beim Hund beim Pferd
  • Gelenkerkrankungen,
    z. B. Arthritis
    und Arthrose
  • Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie
  • OCD
  • Sehnenerkrankungen
  • Patellaluxation
  • Bandscheibenvorfälle
  • Spondylosen
  • Cauda-equina-Syndrom
  • Gelenkerkrankungen,
    z. B. Arthritis und Arthrose
  • OCD
  • Spat
  • Schale
  • Podotrochlose
  • Gleichbeinlahmheit
  • Patellafixation
  • Sehnenerkrankungen

Wichtig für Sie bei der Blutegelbehandlung Ihres Tiers:

Aufgrund der gerinnungshemmenden Stoffe, die in die Bisswunde eingebracht werden, kann es bis zu 12 Stunden nach der Behandlung zu leichten Nachblutungen kommen. Diese sind Bestandteil der Therapie und stellen keinen Grund zur Besorgnis dar. Sollten Sie dennoch beunruhigt sein, können Sie mich gerne anrufen.